Diese Sattelgurte eignen sich für Fellsättel

Für deinen Fellsattel ist es richtig, einen geeigneten Gurt auszuwählen. Dieser Gurt soll deinen Fellsattel an der richtigen Position halten, als auch dein Pferd nicht unnötig einengen.

Die Auswahl an Sattelgurten ist sehr groß. Es gibt sehr viele Materialien, von Neopren, Memory Foam über Baumwolle bis hin zu Teddyfleece.

Die Gurt-Formen sind vielfältig geworden und reichen von anatomischen Gurten bis zu Mondgurten.

Doch was eignet sich jetzt auch speziell für deinen Fellsattel? Du kannst jeden Gurt verwenden, der die richtige Breite, Länge und Schwung für dein Pferd hat.

Der Sattelgurt kann viel mehr bieten, als lediglich den Fellsattel an Ort und Stelle festzuhalten. Dein Pferd kann durch den richtigen Sattelgurt entspannen.

Darum ist der richtige Gurt für deinen Fellsattel entscheidend

Die Gurtstrupfen am Fellsattel sind oftmals in einer anderen Qualität, als du es von einem normalen Ledersattel gewöhnt bist.

Vor allem ist die Gurtstrupfe am Fellsattel oftmals nicht aus Leder gefertigt.

Jeder Gurt ist darauf ausgerichtet, den Sattel zu sichern. Wähle nur einen sauberen und rostfreien Gurt, welcher keine Risse, Bruchstellen oder gefährliche Kanten hat.

Je instabiler der Gurt, umso gefährlicher wird es für dich, wenn du im Fellsattel sitzt. Ein reißender Sattelgurt kann dich schnell auf den Boden befördern.

Diese Materialien eignen sich für deinen Sattelgurt

Wie schon oben bereits gezeigt, gibt es alle möglichen Materialien. Doch welcher ist der Beste?

Neben dem klassischen Schnurengurt sind Leder-, Neopren, Elastik- oder Lammfellgurte in den verschiedenen Größen erhältlich. Hierbei ist es völlig egal, was du wählst. Das wichtigste Kriterium ist, dass du die richtige Länge nimmst.

Die Länge ermittelst du, indem du von der Mitte der Gurtstrupfen bis zur anderen Seite zur Mitte der Gurtstrupfen misst. Wichtig ist, nicht zu weit nach oben zu messen. Dadurch würde der Gurt zu lang werden und sollte dein Pferd schlanker werden, passt die Länge nicht mehr.

Vielleicht leihst du bei dir im Stall nochmal einen Kurzgurt aus. Dadurch kannst du genau sehen, wie viel kürzer oder länger der Gurt für dein Pferd passend wäre.

Damit du auch lange Freude an deinem Sattelgurt hast, darfst du später die Pflege des Sattelgurtes nicht vergessen. Das bedeutet in erster Linie, den Gurt nach schweißtreibender Arbeit trocknen zu lassen. Gelegentliches auswaschen hilft, der Materialmüdigkeit vorzubeugen.

Der Pferdetyp ist auch entscheidend

Damit der Gurt dein Pferd noch zusätzlich unterstützt und nicht für noch mehr Ärger sorgt, solltest du dein Pferd genauer beurteilen.

Was für eine Gurtlage hat dein Pferd?

Der asymmetrische Gurt ist für Pferde geeignet, die eine nahe am Ellbogen gelegen Gurtlage haben. Die Form des Gurtes ist zum Bauch hin gerade und vorne auf Höhe der Beine enger geschnitten.

Der anatomische Gurt passt zu deinem Pferd, wenn die Gurtlage deutlich ausgeprägt ist. Hier ist der Gurt so geschnitten, das du den Gurt aus zwei Richtungen verwenden kannst.

Sollte dein Pferd viel Bauch haben und eine Rippenwölbung, die weiter ist, so bietet sich der mondförmige Gurt an.

Wenn du jetzt die richtige Gurtlage erkennen konntest, kannst du die möglichen Gurte besser eingrenzen.

Diese Kurzgurte eignen sich für deinen Fellsattel

Bevor du einen Kurzgurt für deinen Fellsattel holst, solltest du die richtige Gurtlänge ermitteln. Diese Länge solltest du korrekt messen.

Bei einem zu kurzen Gurt, kommen die Schnallen gegen den Ellenbogen. Du kannst auch einen anatomischen Kurzgurt wählen, hierbei muss die Form auch zu deinem Pferd passen.

Ein zu langer Gurt wäre auch nicht gut, du müsstest viel zu hoch gurten und eventuell hast du keine Möglichkeit mehr, noch enger zu gurten.

Dieser Kurzgurt eignet sich für den Fellsattel. Der Sattel-Kurzgurt Klimatex* ist in verschiedenen Längen erhältlich. Ein Vorteil für diesen Gurt ist, dass die Gurtstrupfen gerade geführt werden und ein schiefes Rutschen der Schnallen außerhalb des Gurtes wird verhindert.

Für deinen Fellsattel eignet sich auf jeden Fall auch ein Fell-Kurzgurt. Natürlich ist hier ein echtes Lammfell dem künstlichen vorzuziehen. Da können wir guten Gewissens die Christ Lammfellgurte* weiterempfehlen.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Kurzgurt aus Neopren. Neben Elastikeinsätzen auf beiden Seiten oder einseitig bietet sich auch der Neopren-Kurzgurt von Horze* an.

Wie du siehst, ist die Auswahl an möglichen Kurzgurten sehr groß und geht deutlich über die hier vorgestellten Gurte hinaus. Du kannst den für euch richtigen Gurt auswählen.

So gurtest du einen Fellsattel

Du musst dir immer den Aufbau bei einem Fellsattel vor Augen führen. Im Idealfall liegt die Druckverteilung nicht quer über dem Rücken, dass der Druck nicht auf der Wirbelsäule liegt.

Die Stabilität in einem Fellsattel ist nicht mit einem herkömmlichen Sattel zu vergleichen.

Gurte so fest, dass der Fellsattel nicht herunterfällt. Es muss immer noch eine Hand zwischen Gurt und Pferd passen.

Nachdem du gesattelt hast und aufsitzen willst, kannst du oft noch einmal nachgurten. Das Gurten vom Pferd aus, im Fellsattel, ohne Steigbügel ist mit etwas Übung verbunden.

Darum ist es hilfreich, nicht zu tief zu gurten, vor allem dass die Schnallen vom Gurt nicht in den Bereich mit dem Ellbogen reichen.

Eignet sich auch ein Langgurt für den Fellsattel?

Die Gurtstrupfen an deinem Fellsattel sind immer in der längsten Version erhältlich. Damit du deinen Langgurt richtig anbringen kannst, bräuchtest du eine Polsterung unter den Schnallen des Langgurtes.

Ein Langgurt eignet sich nicht für das Gurten von Fellsätteln.

Die Schnallen liegen ohne Polsterung auf dem Rippenbereich auf. Dieser Bereich wird in einem Sattel gegurtet, wenn kurze Gurtstrupfen angebracht sind.

Du kommst mit einem Langgurt aus dem Ellenbogenbereich heraus, aber das Material der Schnallen drückt dann empfindlich an einer anderen Stelle.

Ein Langgurt eignet sich für Sättel mit kurzen Gurtstrupfen, wie sie oft bei Spring- oder Vielseitigkeitssätteln vorkommen.

Welche Rolle spielt die Sattelunterlage?

Damit dein Fellsattel samt Gurt optimal sitzt, ist die Sattelunterlage nicht zu vernachlässigen. Vor allem spielt die Widerristfreiheit eine entscheidende Rolle. Deine Sattelunterlage muss sich gut auskammern lassen.

Du kannst eine Unterlage verwenden, die zu deinem Fellsattel passt. Je nach gewähltem Modell kommen hier unterschiedliche Ausrichtungen in Frage.

Sollte die Unterlage vorne nicht ausgekammert stehen bleiben oder gar nach hinten rutschen, solltest du über eine andere Sattelunterlage nachdenken.

Wichtig ist weiterhin, dass die Unterlage keine Falten werfen darf und dein Pferd vor dem Satteln geputzt wird.

Fazit Sattelgurt für Fellsättel

Der Sattelgurt sollte mit bedacht ausgewählt werden. Für deinen Fellsattel bieten sich Kurzgurte an. Der Langgurt ist für die langen Gurtstrupfen bei deinem Fellsattel nicht die richtige Wahl.

Wenn du auch auf die richtige Länge achtest, kannst du deinem Pferd das Tragen des Fellsattels noch angenehmer gestalten.

Ob du jetzt Fell wählst oder Neopren nimmst, achte auch auf den Pferdetyp und speziell die Gurtlage bei deinem Pferd. Dadurch kannst du zwischen den klassischen Gurten oder anatomischen Gurten wählen.